Member Interview: Michi – Vom Sneaker Reselling zu Millionen-Umsätzen mit Amazon Arbitrage
Michi ist seit den frühen Tagen dabei, hat KETER von Anfang an miterlebt und gehört heute zu den erfolgreichsten Resellern in der Community. Anfang 20, mehrere Millionen Umsatz und ein klarer Fokus auf Amazon Arbitrage.
Im Interview spricht er offen über seinen Einstieg, Fehler, Strategien und warum Struktur langfristig alles entscheidet.
Wie bist du ursprünglich ins Reselling eingestiegen und wie hast du damals mit Sneaker Pings angefangen?
Ich bin tatsächlich ganz klassisch über Sneaker reingekommen. Damals war das Thema noch viel größer und die Margen teilweise echt wild.
Über Freunde bin ich dann auf Pings aufmerksam geworden und hab angefangen, einfach mal auszuprobieren. Am Anfang war viel Trial and Error dabei, aber genau das hat mir geholfen zu verstehen, wie das Ganze funktioniert.
Mit der Zeit hab ich gemerkt, dass es nicht nur um einzelne Drops geht, sondern darum, konstant gute Deals zu finden.
Wie hat sich dein Reselling durch KETER und später KeterBricks über die Jahre verändert?
Am Anfang war alles sehr chaotisch. Man hat einzelne Deals mitgenommen, aber keine richtige Struktur gehabt.
Mit KETER hat sich das komplett geändert. Vor allem die Pings haben mir geholfen, schneller zu reagieren und bessere Entscheidungen zu treffen.
Früher war es eher Glück, heute ist es viel mehr System. Du weißt, worauf du achten musst und kannst das Ganze deutlich besser skalieren.
Was würdest du jemandem empfehlen, der heute mit Reselling starten möchte?
Einfach anfangen, aber nicht planlos.
Viele denken zu viel nach und trauen sich nicht, den ersten Schritt zu machen. Gleichzeitig sehe ich aber auch viele, die komplett ohne Struktur starten und dann schnell Geld verlieren.
Die Mischung ist entscheidend: Starten, aber mit einem klaren Plan und dem Ziel, schnell zu lernen.
Mit wie viel Startkapital hast du damals begonnen und wie hat sich dein Kapital über die Zeit entwickelt?
Ich hab damals auch nicht mit riesigen Summen angefangen. Es war eher ein kleiner Betrag, den ich nach und nach aufgebaut habe.
Wichtig war für mich, Gewinne immer wieder reinzuinvestieren und nicht direkt rauszuziehen.
So wächst das Ganze mit der Zeit automatisch. Heute ist natürlich eine ganz andere Dimension, aber das Prinzip ist gleich geblieben.
Welche Strategien haben dir am meisten geholfen, konstant profitable Deals zu finden?
Der größte Unterschied ist Geschwindigkeit und Auswahl.
Ich konzentriere mich auf Deals, die sich schnell drehen und eine saubere Marge haben. Gerade im Bereich Amazon Arbitrage ist das extrem wichtig.
Die Pings von KETER helfen mir dabei enorm, weil ich direkt sehe, welche Deals wirklich relevant sind.
Außerdem versuche ich, nicht emotional zu kaufen, sondern immer auf Basis von Zahlen zu entscheiden.
Was sind die häufigsten Fehler, die Anfänger im Reselling machen und wie kann man sie vermeiden?
Viele kaufen einfach irgendwas, nur weil es sich gut anhört.
Ohne zu prüfen:
- Wie schnell verkauft sich das Produkt?
- Gibt es wirklich Nachfrage?
- Passt die Marge nach allen Kosten?
Ein weiterer Fehler ist, zu viel Kapital in einen Deal zu stecken.
Am Anfang ist es besser, kleinere Deals zu machen und daraus zu lernen, statt direkt alles zu riskieren.
Welche Marktplätze nutzt du aktuell am meisten und warum?
Aktuell ganz klar Amazon.
Seit Sneaker nicht mehr so laufen wie früher, habe ich mich komplett auf Amazon Arbitrage fokussiert.
Der Vorteil ist einfach die Skalierung. Wenn du einmal ein System hast, kannst du deutlich größere Volumen bewegen als auf anderen Plattformen.
Wann hast du gemerkt, dass Reselling für dich skalierbar ist und nicht nur ein Nebenprojekt bleibt?
Das kam mit der Zeit.
Am Anfang war es eher ein Nebenbei-Ding, aber irgendwann siehst du, dass es konstant funktioniert und du immer mehr reinstecken kannst.
Spätestens wenn du merkst, dass du planbar Geld verdienen kannst, wird es interessant, das Ganze größer aufzuziehen.
Wie sieht dein typischer Workflow im Reselling heute aus – von Deal bis Verkauf?
Ich schaue mir täglich Deals an, vor allem über die Pings.
Dann entscheide ich relativ schnell, ob ein Produkt für mich Sinn macht. Wenn ja, kaufe ich direkt ein.
Danach geht es um Listing, Versand und saubere Abwicklung. Das Ganze ist mittlerweile ziemlich routiniert.
Der größte Teil ist eigentlich das Filtern und Entscheiden, welche Deals wirklich gut sind.
Wie siehst du die Zukunft von Reselling und welche Rolle spielen Tools wie KETER dabei?
Reselling wird definitiv bleiben, aber es wird strukturierter.
Einfach irgendwas kaufen und hoffen, dass es funktioniert, wird immer schwieriger.
Tools wie KETER werden deshalb immer wichtiger, weil sie dir helfen, schneller die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Ohne gute Daten und schnelle Infos bist du einfach langsamer als andere.
Was unterscheidet erfolgreiche Reseller langfristig von denen, die früh aufhören?
Disziplin und Lernbereitschaft.
Jeder macht Fehler, ich auch. Letztes Jahr hatte ich zum Beispiel größere Probleme mit der Buchhaltung, weil ich das Thema zu lange vernachlässigt habe.
Das hat mich Zeit und Nerven gekostet, aber am Ende lernt man daraus. Heute habe ich das im Griff und weiß, wie wichtig es ist, solche Themen ernst zu nehmen.
Die, die langfristig erfolgreich sind, geben nicht direkt auf, sondern passen sich an und lernen aus ihren Fehlern.
